

Nachdem unser geplanter Transport Anfang November innerhalb von 24 Stunden gecancelt wurde, haben Mirna und ich beschlossen, dass wir trotz allem nach Kroatien fahren. Die vermittelten Tiere haben diese Chance verdient und zahlreiche Sach-, Futter und Medikamentenspenden sollten unbedingt nach Kroatien.
So kratzten wir all unseren privaten Gelder zusammen und finanzierten unseren Transport. Solch ein Transport beläuft sich ganz locker auf mindestens 1000,-€ .
Am Donnerstag (06.11.08) bin ich nachmittags Richtung Augsburg gestartet zu Mirna. Im Gepäck ca. 150 kg Futterspenden, Sachspenden und Medikamente.Freitag früh um 7 Uhr holten Mirna und ich unsere Mietauto (VW Transporter) ab und sammelten noch Boxen und weitere Spenden ein.
Um 13 Uhr konnten wir letztendlich Richtung Kroatien starten. Um 23 Uhr waren wir in Zadar im Shelter und trafen uns dort mit Marijana und Zlatko. Wir besprachen die aktuelle Situation vor Ort - die derzeit schlimmer ist als je zuvor. Wir brachten fast 250 kg Futter mit, die bereits nach 1 1/2 Tagen komplett aufgebraucht waren.
Gegen 2 Uhr in der Nacht fielen wir erschöpft und doch völlig aufgewühlt in unsere Betten in einer Pension, nah am Shelter. Am nächsten Morgen (Samstag) fuhren wir gegen 9 Uhr wieder zum Shelter und luden die vielen Spenden aus , der Himmel weinte schon wieder....
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Menschen bedanken, die uns so fleißig mit Spenden unterstützt haben : Vielen lieben Dank !!!
Nach dem Entladen fuhren wir nach Benkovac (ca. 50 km entfernt) und trafen uns dort mit dem jetzigen Pfleger Jurica. Mirna und er besprachen die aktuelle Situation, ich ging derweil zu den Betonverschlägen rechts neben dem Shelter, aus denen man lautes beständiges Fiepen hörte.
In den Verschlägen waren insgesamt 10 Welpen, die völlig durchnässt in ihren Fäkalien saßen.Die Futternäpfe waren leer und das Muttertier lief vor dem Shelter herum und durfte nicht zu ihren Babys.
Ich reinigte die Verschläge, nahm alle nassen Decken und Kissen raus, füllte die Näpfe und bereitete den Welpen mit den mitgebrachten Sachspenden trockene Plätze. Immer im Hinterkopf, dass es wahrscheinlich nur einige Stunden dauern würde, bis die Verschläge wieder völlig durchnässt und verdreckt sein werden. Ich sprach mit Mirna, ob wir die Welpen mitnehmen können aber die Angst, dass sie evtl. doch krank seien und der Gedanke, dass wir bereits 6 Tiere zu viel für unseren Transport eingeplant hatten, überzeugte uns dann, dass die kleinen Würmer in Benkovac bleiben müssen. Heute in Deutschland wissen wir, dass wir einige liebe Menschen haben, die sich genau diesen Welpen angenommen hätten. Nun gut, wir wissen es für den nächsten Transport. Wir hoffen sehr, dass die Kleinen bis dahin überleben werden.
Jurica selbst gab zu, dass er bereits 4 Tage nichts getan hatte im Shelter und er versprach, dass er sich kümmern würde aber wir glauben nicht daran :-(
In Benkovac an sich hat sich viel zum Positiven geändert die Tiere haben fast trockene Plätze, es sind nur noch 20 ausgewachsene Tiere und 10 Welpen dort und das Shelter bekommt regelmäßig Futter von der Stadt. Tierschützer aus Würzburg waren im Oktober da und haben viele Hundehütten und neue Trockenflächen für die Tiere gebaut. Es ist noch lange nicht so, wie man es sich für die Tiere wünscht, aber es ist auf jeden Fall besser geworden.
Keine 700 m Fluglinie weiter hörten wir andauerndes Hundegebell, wir fragten Jurica was das sei. Er sagte uns, dass wir selbst schauen sollen und brachte uns hin. Ein vom Krieg zerschossenes Haus dient als Unterkunft für mindestens 20-30 Hunde. Türen und Fenster verriegelt und verrammelt. Ein Schild vor der Tür Warnung vor den scharfen Hunden. Auf Nachfragen bekamen wir zur Antwort, dass das nur eine Ruine sei, die Hunde beherbergt,davon würde es noch etliche andere geben. Man nennt es dort Pflege für Hundekämpfe :-(
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Warnung vor den scharfen Hunden | |
Völlig schockiert und weinend fuhren wir zurück nach Zadar. Es war bereits 16 Uhr, unterwegs telefonierte Mirna noch mit einer kroatischen Journalistin, die einen Artikel über Benkovac und Zadar schreiben will.
Um 17 Uhr, es war bereits stockdunkel und es regnete schon wieder, begannen wir mit der Verladung unserer Tiere. Im Nachhinein bekommen wir noch immer eine Gänsehaut, wenn wir an die Verladung denken. Zum einen war eine plötzliche Ruhe im Shelter eingekehrt, kein Gebell, kein Gejaule nichts. Es war , als wären alle Hunde gespannt (sie standen alle an den Zäunen ihrer Zwinger), wer von ihnen das Glück haben wird, diese eine Chance auf ein Leben zu bekommen.
Während der Verladung sprang ein Hund, der nicht mitkommen sollte, immer wieder in die offenen Transportboxen und war nur schwer zu überreden wieder heraus zu springen. Immer wieder versuchte Bingo ein Plätzchen in unserem Auto zu bekommen. Als wir ihn dann endgültig verjagt hatten, pinkelte er uns frustriert gegen noch auf der Erde stehende Hundeboxen und verschwand. Wir müssen oft an den kleinen Kerl denken direkter kann man wohl nicht um Gnade betteln ....
Gegen 20 Uhr starteten wir mit 16 Hunden Richtung Deutschland. An der Grenze zu Slowenien trafen wir uns mit Mirna's Schwester, die uns behilflich war, um die Tiere über die Grenze zu schaffen denn pro Person darf man ja nur 5 Hunde mitnehmen. Die Grenzüberfahrt klappte ohne große Komplikationen und wir übernahmen in Slowenien dann wieder alle Hunde. Mirna's Schwester fuhr wieder zurück 15 Minuten später rief sie uns an. Wir hatten bei all dem Trubel etwas vergessen: Für Slowenien braucht man eine Vignette (35,-¬). Wir hatten eine, aber Mirna's Schwester nicht so dass ein übereifriger Grenzbeamter (der letzten Endes ja nur seine Arbeit tat) sie dann zu einer Ordnungsstrafe von 150,- ¬ verknackte. Das ist sehr ärgerlich und traurig. Nun gaben wir Gummi und erreichten gegen 5 Uhr unsere erste Pflegestelle in der Nähe von Salzburg. Dann ging es weiter nach München, dann in die Nähe von München, dann nach Augsburg und dann nach Würzburg. Als wir in Würzburg ankamen, hatten wir noch 6 Hunde im Auto, 5 von ihnen mussten noch bis nach Neuss. Caro aus Würzburg hat uns hervorragend bei der Verteilung der Hunde unterstützt und übernahm in Würzburg die 5 Hunde, die nach Neuss sollten. Vielen lieben Dank an Caro für die schnelle und unkomplizierte Hilfe ! Gegen 16 Uhr waren wir zurück in Augsburg im Auto etliche leere Boxen und unsere liebe Schäferhündin Mala, die mit mir nach Berlin kommen sollte. Mirna säuberte alle Boxen, ich in der Zeit das Auto. Gegen 18 Uhr startete ich mit Mala im Gepäck Richtung Berlin und Mirna brachte schon einige Boxen und das Mietauto wieder zurück. Gegen 1 Uhr war Mirna endlich daheim, wollte baden und dann ins Bett wollte....... Aber sie konnte nicht dieser Transport hat uns arg gebeutelt körperlich sowieso, seelisch aber noch viel mehr. Sie lief ziellos durch ihre Wohnung und war zu nichts fähig. Irgendwann in der Nacht fiel sie in einen unruhigen erschöpften Schlaf. Mala und ich fuhren nur eine Stunde Richtung Berlin und mussten dann unsere Fahrt unterbrechen. Auf einer Raststätte musste ich erstmal eine Mütze Schlaf nehmen nichts ging mehr.... Gegen 21 Uhr fuhren wir weiter und nachts um 2 durfte auch Mala endlich in ihr neues Zuhause ziehen. Mala ist eine ca. 2 jährige wundervolle liebe Schäferhündin, übersät mit Bisswunden. Sie wiegt derzeit nur 13 kg und läuft furchtbar schlecht die Tä sagt, dass sie völlig unterentwickelt und unterernährt ist. Mala darf jetzt in ihrem neuen Zuhause endlich erleben, was es heisst zu Leben.... Nachts um 3 war ich endlich daheim und mir erging es ähnlich wie Mirna. Ich war eigentlich totmüde und die Tatsache, dass mein Wecker mich um 7 wieder aus dem Bett wirft, war allgegenwärtig und doch kam ich nicht zur Ruhe. Dieser unser Transport war mit Abstand die schlimmste Erfahrung seitdem wir uns um unser Projekt Benkovac-Zadar kümmern. Die aktuelle Situation vor Ort ist unerträglich. Wir denken jeden Tag aufs Neue an die Tiere dort unten sie verfolgen uns am Tag und in der Nacht. Wir sehen sie vor uns, wie sie triefend nass an den Zäunen stehen und uns mit ihren Blicken um Gnade anbetteln. Aber auch haben wir eine so große Freude im Herzen, dass es schon schmerzt, wenn wir an unsere Tiere denken, die nun endlich hier in Deutschland leben dürfen. Dieser Transport wird nicht der letzte gewesen sein wir werden auch weiterhin für die Tiere in Benkovac und Zadar kämpfen wir können nicht mehr zurück wir haben sie gesehen und gehört, wir haben sie erlebt. Fotos, Videos und Texte werden nie das wiedergeben können, was wir dort unten erlebt haben. Diese Tiere dort geben uns die Kraft immer und immer weiter zu machen !!! Und so sehr wir auch verzweifeln, wir werden nie aufhören zu kämpfen für unsere Tiere !
Zu guter Letzt noch einige Gedanken zu unserem Transport:
Noch nicht mal die Größe eines Fußballplatzes ist das Gelände des Shelters in Zadar gross. Auf dieser Fläche überleben und sterben tagtäglich an die 300 Tiere in ca. 14 Zwingern und manche vor den Zwingern an Ketten. Das Gelände liegt in einem waldähnlichen Gebiet direkt an einer sehr befahrenen Strasse. Der Boden weicht sofort auf, sobald es nur einige Tropfen regnet. Die Tiere stehen kniehoch im Schlamm haben kaum Möglichkeit sich zu verstecken, geschweige denn ein trockenen Untergrund zu finden. Überall im Shelter liegen und laufen Welpen auf dem matschigen Boden herum. Die Stadt Zadar hat in den letzten Wochen und Monaten nun immer öfter die tägliche Futterration eingestellt. Die Tiere hungern mehr als sonst. Das Grundwasser der Stadt Zadar ist verseucht da die Tiere kniehoch im Schlamm stehen und ihre Fäkalien und Krankheitserreger im Boden versickern. Als wir da waren, haben wir mit jedem weiteren Regentropfen der vom Himmel fiel eine Träne mehr geweint. Nie werden wir die vergangenen 3 Tage vergessen nie die Tiere, die dort triefend nass im Zwinger stehen und jaulen. Nie die Schreie der Tiere, wenn wieder eine Beißerei stattfand. Diese unsere 4. Fahrt hat uns traumatisiert. Wir finden nicht zurück in unser alltägliches Leben , ständig grübeln wir, was essen die Tiere heute, was morgen? Wie kann man diesem Leiden entgegenwirken? Am Ende zählt immer nur eins: Geld. Mit Geld könnte man ein neues Shelter bauen, nicht mitten in der Stadt sondern am Stadtrand - groß genug für ausreichende Zwinger, gross genug, um vor allem eine Krankenstation zu bauen um endlich die kranken Tiere von den gesunden Tieren trennen zu können. Mit Geld könnte man eine regelmäßige Futterzufuhr der Tiere garantieren. Mit Geld könnte man weitere Kastrationsprojekte realisieren. Ein Faß ohne Boden- welches uns so hilflos macht so tatenlos so verzweifelnd....
In Benkovac sind zur Zeit weniger Hunde (ca. 20 ausgewachsene und 10 Welpen), trotz allem hat uns auch Benkovac wieder schockiert. Die Welpen getrennt von den Muttertieren vegetieren in Betonverschlägen auf dem nassen Betonboden oder auf nassen Decken überall Fäkalien. Kein Futter, da der dort arbeitende Pfleger mal wieder 4 Tage nichts gemacht hat.... Nur ca. 700 m Luftlinie weiter hörten wir Gebell und Gejaule wir fuhren hin. Eine von vielen verlassenen Kriegsruinen: die Fenster und Türen zugenagelt mit Pappen und Holz, vor dem Haus einige angekettete Hunde im Haus mindestens 20 Hunde, die kein Tageslicht sehen, die hungern, die sich teils zerreißen. Vor der Ruine warnt ein Schild: Vorsicht scharfe Hunde ! Auf mehrere Nachfragen bei Bewohnern aus Benkovac wird uns mitgeteilt, dass man so Hunde für Hundekämpfe pflegt. Unsere Herzen sind gebrochen wir verzweifeln so sehr ......
Dann kehren wir nach Deutschland zurück zum 4. Mal in diesem Jahr und wieder Hunde im Gepäck mit einer Chance auf ein besseres Leben. Viele sind krank, verletzt fast alle verfloht, verwurmt. Wir verstehen den Ärger der Menschen, die diese Tiere übernehmen. Aber wir haben keine Chance flohfreie, wurmfreie, gesunde Tiere mitzubringen es gibt keinerlei Möglichkeit, weder in Benkovac noch in Zadar, die Tiere zuvor separiert aufzubewahren. Es gibt keine Quarantäne, keinen freien Zwinger nichts es gibt ja noch nicht mal genügend Medikamente. Bei dieser Fahrt waren wir ausgestattet mit allen möglichen Medikamenten nur für unsere Tiere, die mit nach Dtl. sollten und trotzdem haben wir nur wenig Chance gesunde parasitenfreie Tiere mitzubringen. Als wir die Tiere mit Frontline behandelten vor dem Transport regnete es in Strömen . Eigentlich regnet es derzeit dort ständig was nützt Frontline, wenn die Tiere ständig im strömenden Regen stehen?! Wir verluden am Samstag 16 klitschnasse Tiere in unser Auto und haderten mit uns wird es wieder Ärger geben? Müssen wir wieder Tiere abholen, weil sie verfloht und verwurmt sind? Wir beide (Mirna und ich) hatten nicht nur ein Tier aus Benkovac und Zadar bei uns daheim, wir wissen wie ärgerlich und nervend diese Parasiten sind und doch nehmen wir sie ohne Murren in Kauf wissen wir doch, dass es keine andere Möglichkeit für die Tiere dort gibt. Sie haben nur diese eine Chance auf Leben sie haben nicht gebettelt, dass sie nach Benkovac oder Zadar kommen, sie haben nie gehofft, dass sie dort geboren werden sie wünschten sich alle und wünschen es sich auch weiterhin, dass sie leben dürfen, so wie ein Tier leben darf ohne überleben zu müssen........
Bei diesem Transport hatten wir einige Tiere, die Bisswunden hatten zum Teil entzündet, eitrig und fiebrig. Warum nur? Wir wissen warum und wir wollen immer und immer wieder allen Menschen sagen: denkt bitte vorher daran, wo unsere Tiere herkommen. Sie kommen beispielsweise nicht aus Spanien, wo sie isoliert in einer Zelle auf eine Vermittlung warten und vor ihrem Transport komplett gecheckt werden sie kommen aus Benkovac und Zadar von dort, wo Tiere nur für wenige Menschen überhaupt einen Stellenwert haben. Von dort, wo sie tagtäglich ums Überleben kämpfen. Von dort, wo es offizielle Tierfänger gibt, die die Tiere in sogenannte Sintereien bringen. Dort sollen sie 3 Tage aufbewahrt werden, bevor sie getötet werden dürfen. Meist werden sie schon vor Ablauf der 3 Tage getötet. Es gibt Berichte, in denen von diesen Sintereien geschrieben wurde.Es sind genau diese Ruinen, die der Krieg zurückgelassen hat. Die Tiere werden getötet und dann in Kartons einfach vor die Tür gestellt bis sie verrotten. Wir haben Fotos gesehen, auf denen Kartons zu sehen waren, in denen eine Hündin mit ihren Welpen lag zum Teil schon verwest. Das ist Kroatien das ist auch Zadar und Benkovac. Überall auf der Welt gibt es großes Leid von Tieren wir können nicht überall sein, nicht überall helfen wir versuchen den Tieren in Benkovac und Zadar zu helfen wir geben dafür unser letztes Hemd, unsere Kraft, unsere Liebe und unsere Stärke. Und auch hier in Deutschland tun wir alles, was in unserer Macht steht Tierschutz heisst Tiere zu schützen, ihnen zu helfen egal wo - für uns gibt es keine Grenzen, erst recht keine Staatsgrenzen.
Als wir in der Nacht von Sonntag zu Montag in unsere Betten fielen (Mirna in Augsburg und ich in Berlin) waren wir bereits 34 Stunden auf den Beinen und trotzdem war an Schlaf nicht zu denken diese letzte Fahrt hat uns emotional enorm ins Aus befördert wir sind schockiert und zutiefst betrübt.
Neben dem großen Leid der Tiere in Benkovac und Zadar schlägt man sich dann hier in Dtl mit Kritiken rum, die keinesfalls gerechtfertigt sind - von Menschen, die alles besser wissen aber noch nie dort waren. Warum gibt es solche Menschen? Und man möge uns bitte nicht falsch verstehen: wir sind durchaus kritikfähig doch sollte diese auch gerechtfertigt sein und auf guten Argumenten aufgebaut sein und nicht nur schlaues Gerede sein.
Wir sind all unseren Pflegestellen und Endplätzen unendlich dankbar, dass sie den Fellis aus Benkovac und Zadar eine Chance geben und möchten uns hiermit aus tiefstem Herzen bei Euch bedanken ohne Euch hätten die Tiere keine Chance . Danke !!! Und seid euch sicher, wenn wir alles besser machen könnten, ihr würdet auch gesunde, parasitenfreie Tiere bekommen.
Wer sich denkt (und es gibt Menschen, die das denken !!) die beiden schaffen ja nur die Viecher hierher um sich zu bereichern, der irrt so gewaltig. Seitdem wir unser Projekt: Benkovac- Zadar verfolgen, schreiben wir ordentlich rote Zahlen teilweise sind wir nicht mehr fähig gewesen unsere eigenen Mietzahlungen, Telefonrechnungen etc zu begleichen, weil unser Geld an die Tiere in Kroatien geht. Wir rechnen jeden einzelnen Cent ab und derzeit liegt unser Minusbetrag bei ca. 800,-¬. Als wir unser Projekt begannen, war die Spendenbereitschaft noch ganz gut, aber mittlerweile ist diese gleich null.
Wir beide (Mirna und ich) waren da unten, nicht nur 1 Mal und wir haben in die Augen dieser Geschöpfe geschaut, wir haben ihre Schreie gehört und wir werden sie nie vergessen können. Wir wissen wofür wir kämpfen und wir werden auch weiterhin alles daran setzen, dass unsere Tiere in Benkovac und Zadar eine Chance auf Leben bekommen !
Benkovac und Zadar sind so tief in unseren Herzen eingebrannt und so sehr wir zur Zeit auch verzweifeln, wir werden nicht aufgeben !!!
lg von Mirna und Katja
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