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Wir sind erschöpft, lassen es uns aber  nicht anmerken. Still und heimlich lecken wir unsere Wunden...


 ...das ist unser Anliegen... und wieder war Zadar und Benkovac unsere Ziel.

28.11. - 30.11.

Wir sind am Sonntag den 30.November wieder da und hofften so viele wie nur möglich mitbringen zu können. Das ist mein Wunsch...den es wird Weihnachten, ich möchte mit meine Katzen und im engsten Kreis der Familie fröhlich und zufrieden sein mit dem Wissen das noch ein paar kleine Kroaten in warmen sind und geliebt. Gleichzeitig möchten wir uns bedanken für die Spenden und viele liebe Wünsche und Fürsprache von Euch. Es gibt uns Mut und macht uns stark. DANKE!

Eine kleine versteckte Träne will ich mir erlauben für diedie unten bleiben müssen denn spätestens Sylvester werden sie ungeschützt der Knallerei ausgesetzt.

Doris fuhr ihren eigenen Transporter, wir starteten in München-Grünwald los und fuhren ziemlich schnell in Richtung Salzburg, dann Villach, Ljubljana, Zagreb. Silvia die nebem mir sass erledigte noch ein paar Anrufe bezüglich der Vermittlungen. Schon kurz nach Salzburg erwischte uns Schnee und Glatteis. Teilweise wirklich lebensgefährlich.

Wir hatten aber gute Laune und scherzten. Marijana meldete uns noch ein Notfall... ein Hund wird abgegeben da man ihn in der Tierambulanz brachte um einzuschläfern. Ich suchte händeringend nach eine Lösung für den armen Flocki.

Wir hofften auf eine bessere Wetterlage nach dem wir  Österreich passierten, jedoch auch durch ganz Slovenien hielt weiterhin durch Schnee und Eis gehinderte Weiterfahrt an.

Gegen 02:00 h erreichten wir endlich Zagreb das völlig trocken und auch etwas wärme uns Willkommen hiess. Wir übernachteten bei meine Schwester und ich freute mich riesig Mambo wieder zu sehen der nach anfängliche Zurückhaltung bei mir im Bett schlief.

Um etwa 13:00 h waren wir in Zadar. Nach dem wir uns dort angemeldet und alles besprochen haben fuhren wir nach Benkovac um Tiere abzuholen. Es ging relativ schnell, es war noch hell und Verladung der Tiere sowie Papierkram nahmen nicht so viel Zeit in Anspruch.






In Zadar angekommen
ging es gleich weiter,
die Tiere waren still,
wieder unheimlich still
während wir verladen haben,
die Augen leuchteten
und keine bellte.

Und wenn wir auf der Hinfahrt Angst hatten so war die Rückfahrt noch bedrohlicher... wir hatten ausserdem  Leben dabei. Es war sehr glatt und wir konnten die Fahrt nur sehr vorsichtig fortsetzen.

Schnee und Glätte erwartete uns auch in Deutschland. Wir kammen endlich gegen Mittag in München-Grünwald an, nachdem wir schon mehrere Tiere in ihren neuen Zuhause lassen konnten.




Wie verabredet kammen Katja mit
Michaella aus Berlin an um Tiere
in Deutschland zu verteilen.
Sie hatte lange und anstrengende
Wege vor sich, auch so manche unangenehmen Überraschungen.

Aber darüber wird sie selbst berichten.

Ich fuhr mit Mina, Max und Betty in Richtung Augsburg. Betty wurde von Janine und Gerhard abgeholt und in die Schweiz gebracht. Max blieb vorläufig in Augsburg. Mina brachte ich nach Lauppheim, der Abschied von ihr fiel mir ganz besonders schwer, die liebe Mina geht mir bis Heute nicht aus dem Kopf.

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Katja schreibt:






















            Mirna`s  Pepo

Michaela und ich kamen schon
am Abend zuvor nach Augsburg
und warteten auf Mirna`s Anruf,
um dann in Grünwalddie Tiere zum
Verteilen in Deutschland übernehmen.
Die Zeit des wartens nutzten wir zum Telefonieren um letzte Treffpunkte
nochmals zu konkretisieren.
Michaela nutzte die Zeit,
um mit Pepo zu spielen.



Am Sonntag Mittag übernahmen
wir (Michaela und ich)
die Tiere von Mirna, die noch
in Deutschland verteilt
werden mussten.

Es hieß in Würzburg, Limburg, Fernthal, Troisdorf, Lemgo und Berlin abzusetzen. Darunter einen Dalmatiner, der nicht eingeplant war.
Die Leila mit ihren 3 Welpen sollten nach Lemgo gehen. Da es aber nicht die Welpen waren, die wir auf unseren Homepages angegeben hatten, rief ich in Lemgo an, um die Frau darüber zu informieren. Als wir in Benkovac waren, sagte uns Jurica das die „bunten“ Welpen zu Leila gehören. Als Mirna nun unten war und die Tiere geholt hat, sagte Jurica, dass nicht die „bunten“ Welpen zu Leila gehören sondern die braunen Welpen. Genauso erklärte ich es der Frau. Wichtig war doch, dass Leila mit ihren Welpen zusammen abgegeben werden kann. Soweit so gut. Die Frau war ärgerlich, aber sagte „ok“.
Gegen 13 Uhr konnten wir von Grünwald starten und in Würzburg ließen wir Tiere. Auch den Dalmatiner, für den Caro noch schnell einen Pflege-Platz besorgte. In Würzburg wurden wir von vielen Menschen schon sehnsüchtig erwartet – und sogleich mit lecker Verpflegung versorgt. Das Verladen der Tiere ging relativ flott, nur bei den beiden Benkovacer Jill und Kira mussten wir sehr sehr vorsichtig sein, da sie extrem ängstlich und scheu sind. Mit 6 Leuten standen wir um die Boxen rum, damit sie nur ja keine Chance hatten auszubüxen. Das Verladen klappte auch bei diesen beiden Fellnasen problemlos.
Dann bekam ich eine Sms von der Frau aus Lemgo, die mir nun für alle Welpen und Leila absagte, da es ja nicht die „richtigen“ Welpen sind......
Ich war am Boden zerstört – ist das noch Tierschutz? Telefonate ohne Ende folgten. Die Welpen bekam ich unter, Leila nicht. Man bot uns ein Plätzchen im Tierheim für Leila. Mir liefen die Tränen „nein, Leila darf nichts ins Tierheim“. Leila ist eine wundervolle Traumhündin. Wir beließen es erstmal, einige baten uns um etwas Zeit, damit sie einen Platz suchen können. Michaela telefonierte ihre Freunde in Berlin ab. Wir mussten warten...auf Zusagen oder Absagen.
Weiter gings nach Limburg, um dort Carol und Vucko abzuladen – wir waren erst kurz nach 18 Uhr dort, da sich die Strassenverhältnisse bereits verschlechtert hatten und die Strassen glatt wurden. Kurz vor dem Treffpunkt in Limburg versperrte uns ein Schwertransport die Weiterfahrt. Aber nur diese eine Strasse führte zu unserem Ziel – also wies uns das Begleitfahrzeug des Schwertransporters durch eine schmale Gasse am Schwertransporter vorbei – haarscharf an einem Vorfahrtsschild vorbei. Wir luden Carol und Vucko ab und schlitterten wieder zum Auto hin. In Limburg lernten wir einen sehr netten Mann kennen, der die beiden Schäferhunde übernahm. Dann gings weiter, wieder mussten wir am Schwertransporter vorbei – leider diesmal nicht haarscharf am Vorfahrtsschild vorbei , sondern schön mitgenommen. Von vorne bis hinten verlief nur ein dicker fetter Kratzer an unserem Auto, und am Ende noch 2 hübsche tiefe Dellen.... Ärgerlich. Wir hätten die Polizei rufen müssen, aber die wartenden noch Fellnasen und unser bereits enormer Zeitverzug trieben uns weiter, ohne die Polizei zu informieren.
Dann machte mein Navi schlapp und führte uns statt auf die Autobahn in einen Wald ...
Mit dem Zeitverzug im Nacken überlegte ich nur kurz (habe ich doch bisher meinem Navi immer vertrauen können) und fuhr dann auf den Waldweg – wie sich raus stellen sollte, war das ein großer Fehler. Wir kamen keine 10 m und schon steckten wir fest – der Boden dank des Schnee's aufgeweicht und matschig. Rückwärtsgang rein und Gas. Nichts ging,nicht vor, nicht zurück. Michaela stieg aus und schob aus Leibeskräften, Tatsache wir kamen raus aus dem Loch. Schwung und vor bis zur nächsten Weggabelung, um endlich zu wenden und dann nichts wie raus. Aber weit gefehlt – ich konnte den Wagen wenden und schon steckten wir wieder fest. Weder vor noch zurück. Ich verfiel in Panik, tausende Gedanken schwirrten mir durch den Kopf...die Tiere hinten an Bord ....die Kälte...wer soll uns hier finden...kein Abschlepper kann uns hier rausholen...ringsum tiefer schwarzer Wald. Michaela stieg aus, riss große Äste aus dem Dickicht, ich machte es ihr nach und wir stapelten die hinter und vor allen Rädern. Dann wieder rein, Michaela schob wie eine Verrückte und das , was wir nicht mehr für möglich gehalten haben, geschah. Nach etlichen Versuchen Gas, vor, zurück ...... wir kamen raus – ich fuhr wie eine Begaste durch den Wald wieder vor zur Landstrasse. Michaela ließ ich im Wald stehen. Als ich auf der Landstrasse stand (die Tiere ordentlich durchgeschaukelt), rief ich nach Michaela. Nichts....
Oh nein, jetzt findet sie den Weg nicht mehr. Ich rief und rief ...und dann endlich hörte ich sie und sah einen dunklen Schatten, der sich aus dem Wald auf unser Auto zu bewegte.
Wir waren wieder beisammen, ignorierten vorerst das Navi und fanden den Weg auf die Autobahn. Die Strassen wurden immer glatter und wir hatten noch immer  Fellnasen an Bord. Die Welpen jaulten und wir nahmen sie mit nach vorne ins Fahrerhäuschen. Dann kam die Raststätte Fernthal, an der wir Fellnasen übergeben durften. Darunter die Welpen von Leila. Die Frauen und Männer vor Ort warteten schon ewig auf uns. Wir verluden so schnell wie möglich die Tiere – was nicht so einfach war, da das ganze Auto noch voll mit den auch leeren Boxen war. Es hieß also wieder: alles raus, um an die „richtigen“ Fellnasen zu gelangen.
Wir bekamen noch sehr viele Sachspenden, die nun auch noch in das bereits vollgepackte Auto passen mussten – und weiter gings.

Auf gings zur nächsten Raststätte, wo ebenfalls schon ewig auf uns gewartet wurde – 19 Uhr war ursprünglicher Treffpunkt, 21 uhr oder später waren wir erst da.
Dort übergaben wir  Tiere, die von Sabine auch noch unterwegs verteilt wurden. Und wiholten die 2 verbliebenen Hunde aus dem Auto, Leila und Fatah (5 alte Monate Welpe). Gingen erstmal ne Runde mit ihnen und räumten wieder das Auto ein.

Dann machten wir uns auf den Heimweg – unterwegs telefonierten wir wieder wie die Weltmeister, wohin nun mit Leila und wer nimmt nun Fatah. Fatah war schnell unter, bei der PS, die „damals“ schon den Sarko aufnahm. Für Leila suchten wir immer noch. Dann endlich – Michaela telefonierte mit ihrer Freundin Nadine, die schon eine Hündin hat. Sie sagte uns sofort zu, Leila erstmal als Pflegehund aufzunehmen. Uns fielen hörbar einige Steine vom Herzen.
Erste Müdigkeit machte sich bemerkbar, aber unser Weg war noch sehr weit. In Lemgo mussten wir ja nun nicht anhalten und konnten nach Berlin durchfahren.





Fatah und Leila
schliefen später
wie die Murmeltiere
.

Gegen 3.30 Uhr waren wir in Berlin. Wir fuhren zuerst zu mir, und luden die vielen  vollgekackten Boxen aus und stellten sie in mein Wohnzimmer ;-) - die Spenden in meinen Keller. Machten das Auto sauber und ab zur Autovermietung – stellten es ab und beteten zu Gott, dass die Autovermietung auf beiden Augen blind ist, wenn sie das Auto abnehmen. Ich fuhr Michaela nach Hause, beide Hunde machten mir erstmal ins Auto – und gegen 5.30 Uhr waren wir Zuhause.
Wir legten uns aufs Ohr, zuvor machten beide Hunde mir noch in die Wohnung und um 11 Uhr fuhren wir wieder los – zur PS von Fatah – beide Hunde baden – und dann zum Tierarzt.
Nachmittags um 17 Uhr konnte ich Leila in ihre neue PS übergeben.
Später sollte sich heraus stellen, dass Leila's PS „ungeeignet“ ist, da sie Leila nicht mehr hergeben wird :-)
Auch Fatah (jetzt Cassy) ist noch auf PS, aber auch nur, weil sich die PS ebenfalls nicht trennen kann :-)

                                                 



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    Betr.: KROATIEN













 
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