
Schreiben an die Staatsanwaltschaft:
Tötung unserer Hauskatze „LaLuna“
Wir brachten Lunchen letztes Jahr, zusammen mit Ihrem Bruder „Solito“, aus Andalusien mit. Es ging den Tieren dort sehr schlecht, in Deutschland sollten sie es besser haben. Unsere 6-jährigen Zwillingstöchter (damals noch 5 J.) waren naturgemäß total begeistert, nun würden wir also bald zwei süße Schutzbefohlene mehr zu Hause haben.
Durch Tierarztkosten (Impfungen, Entwurmungskur, Entflohen,…) und der Anschaffung zweier Tierboxen (Vorschrift), zusätzliche Rückfluggebühren,… hat sich unser Kurzurlaub (seit 3 Jahren der erste überhaupt und nur durch Hilfe der (Groß-)Eltern finanziert) wesentlich verkürzt. „Alles für die Katz (en)“?!.LaLuna, möglicher Weise durch ihre Taubheit besonders anhänglich und trotz der Tritte durch Einheimische und Touristen, in ihrem Geburtsort, sehr zutraulich, wurde schnell zum Liebling der Kinder und schlief stets bei einer von ihnen mit unter der Bettdecke. Sie liebte diese Geborgenheit und gab unseren Kindern dadurch viel. Die Kinder lernten, sich um ihre Katzen zu kümmern, Verantwortung zu übernehmen (außer Katzenklo) und spielten sehr viel mit ihren Lieblingen.
Es sprach Nichts gegen ein langes, schönes Katzenleben, zumal wir unsere Katzen ja nicht in der Wohnung einzusperren brauchten. Zu unserer Wohnung gehört ein kleiner Garten im Hinterhof, es gibt von dort aus keinen Weg zur Straße (keine Gefahr durch Autos). So bauten wir Katzenklappen ein und gewährten unseren Katzen „Freilauf“ (etwa 100 qm). Oft haben die Katzen mit unseren Kindern unten im Sandkasten gespielt. Die Katzen nutzen den Auslauf im Freien zwar nicht sehr häufig, genossen aber dennoch manches Mal, die zwei Zwergkaninchen, welche wir seit 4 Jahren in einem kleinen, umzäunten Freigehege halten, neugierig anzustarren.
Es ist vorgekommen, dass LaLuna über die hohe Mauer gegenüber zum „Deutschen Hotel“ geklettert ist. Die Dame, welche dieses leitet hat uns mobiltelefonisch gebeten, die Katze doch bitte abzuholen, sie hätte keine Zeit für sie und die Gäste könnten sich beschweren, da Lunchen miaute (Heimweh?). Da wir nicht zu Hause waren, baten wir sofort meine Schwester Susan (Bonn), LaLuna schnell dort abzuholen, was diese auch sofort tat. Lunchen hatte dort mittlerweile etwas zu Essen, Wasser und offensichtlich auch Trost erhalten. Die liebe Frau hat dafür eine Woche später einen dicken Blumenstrauß von uns überbracht bekommen und sie versicherte mir bei diesem Besuch, da sie ja nun wisse, wo das schöne, liebe Tier wohne, würde sie es, im Falle, dass Lunchen wieder zu Ihr klettere und nicht zurück klettern könne, auf die entsprechende Mauer setzen, damit es wieder nach Hause käme. Soweit zum relevanten Teil von Lunas Vorgeschichte und zu dem Beispiel, was normale, liebe Menschen mit Katzen tun, welche sie in ihrem Garten vorfinden.
Am 19.06. fing der Nachbar Helmut Wilke, zu dem bis dahin kein Kontakt unsererseits bestand, das arglose Tier im Innenhof ein, erschlug es in seinem Keller mit einem Stein. Zeugen (auch eine Augenzeugin) hörten die minutenlangen erbärmlichen Todesschreie unseres geliebten Tieres und riefen die Polizei, welche später Lunas völlig zerschmetterten Körper in einem Müllcontainer fand. Diesen Beamten gegenüber verhielt sich Herr Wilke äußerst aggressiv. Laut eines Polizeibeamten wurde das Tier außerdem zusammen mit einer Herrenunterhose in einer Plastiktüte deponiert, wiederum in einer Jutetasche verpackt. Für uns lässt das leider Gottes auch den Verdacht auf eine sexuell motivierte Tat zu, was zu späteren, ekligen Drohungen passt. („Kinder tot ficken“ gehört meines Wissens nach nicht zum normalen Sprachgebrauch gesunder Menschen). Viele Äußerungen tätigte und wiederholte er, möglicher Weise in angetrunkenem Zustand und um uns weiter zu verletzen und zu schocken, auch vor Zeugen. Ich kann weder die Ernsthaftigkeit noch den Grund dieser und ähnlich ekliger, späterer Äußerungen nachvollziehen oder bewerten. Wir können jemanden, der mit einem Stein unser geliebtes Tier erschlagen hat und dann sagt: “Katzenblut ist doch geil“, leider alles Mögliche zutrauen, selbst dass er die widerlichsten Drohungen wahr macht. In den beiden Nächten nach seiner Tat beschimpfte er uns lautstark aus seinem Dachfenster. Einer der herbeigerufenen Polizisten sagte zu mir: „Ich verstehe ja Ihren Ärger, aber Sie verlangen wohl nicht, dass ich jetzt da auf`s Dach zu so einem Irren klettere.“
Unmittelbar nach der Tat sagte er der geschockten Zeugin, er sei Metzger, könne hören, wenn ein Tier getötet werden will. Zuvor hatte sie Ihn noch angesprochen (Luna lebte noch), was er denn mit der Katze vorhabe, er wisse doch, dass sie den Zwillingskindern von nebenan gehöre. Er antwortete, er würde sie entsorgen und lächelte dabei. So dachte/hoffte die Zeugin, er würde sie straßenseitig aussetzen oder zu uns zurückbringen. Unser Tier war gechipt, kastriert und trug ein Zettelhalsband mit der Inschrift: „Ich heiße Luna und gehöre zur Familie Steinhauer, Wilhelmstr. 56, 53111 Bonn, tel.:02289659726 oder 01772353619, bin taub und kenne mich im Straßenverkehr nicht aus. Falls Sie mich auflesen, melden Sie sich bitte bei meiner Familie, ich werde sicher schon schrecklich vermisst. Danke.“ Das Halsband ist nicht wieder aufgetaucht, das Pendant des Bruders haben wir noch..
Statt sie auf die Straße zu entlassen, was möglicher Weise auch ihren Tod bedeutet hätte, quälte er die Katze lieber eigenhändig zu Tode. Obwohl er laut eigenen Angaben als Metzger tätig war, sehen wir nicht den Grund einer solchen Verrohung in einem Beruf. Es gibt eine große Anzahl von gesunden Metzgern, die nie auf die Idee kämen, die Haustiere der Nachbarn zu erschlagen. Weiterhin ist es doch befremdend, dass jemand aus solchem Beruf nicht in der Lage gewesen sein soll, eine wehrlose Katze etwas schneller zu „erlösen“. Sadismus ist hier wohl der passende Ausdruck. Wir wissen: Sicher gibt es noch schlimmere Verbrechen, die sogar an Menschen oder gar Kindern verübt werden. Wir sind auch keine abgedrehten Fanatiker, essen gelegentlich Fleisch und tragen auch Schuhe mit Leder. Wir können diese Tat trotzdem immer noch nicht wirklich fassen.
Zuerst erzählten wir unseren Kindern, Lunchen sei überfahren worden. Doch wir wohnen in einem Altbau (hier sind die Toiletten auf dem Flur) und eines unserer Kinder kam am nächsten Tag zu mir und sagte: “Papa, du hast gelogen, Luna ist von einem doll bösen Mann erschlagen worden, das hat der Detlev grad zum Günni gesagt (beides Hausmitbewohner). Macht der uns jetzt auch tot?“
Seither haben unsere Kinder Albträume, malen Luna auf einer Wolke, immer wieder, haben Angst vor möglichen Übergriffen (waren selbst Zeuge einer seiner Beschimpfungen, auf dem Heimweg von der Schule), und vor allem selbst vor dem Täter ähnlich aussehenden Männern ängstigen sie sich, z.B. im Schwimmbad und auf der Straße.
Meine Frau ist gelernte Erzieherin (hatte auch mit kranken Kindern zu tun) und hat, denke ich, das Schlimmste verhindern können, dass unsere Kinder keinen seelischen Schaden davontragen garantiert uns aber niemand. Grade vorgestern erst sagte Fee Lena (ihr „gehörte“ Luna):“ Papa, immer wenn ich Solito (Lunas Bruder) sehe, muss ich an LaLuna denken, das tut hier ganz doll weh.“, deutete dabei mit Ihrer Hand auf ihr Herz, was der aktuelle Anlass für mich war, Sie nun doch selber einmal anzuschreiben. Wir konnten bisher zum Glück dennoch darauf verzichten, professionelle Hilfe für unsere Kinder in Anspruch zu nehmen. Es fällt uns auch im Traum nicht ein unsere Kinder in dieser Sache zu instrumentalisieren, egal wie traurig oder zornig wir sind. Sie durften ja auch erleben, dass viele Menschen das nicht normal finden und sogar dafür auf die Straße gehen. Ich selber habe ebenfalls Albträume und Angst vor Wilkes Gewalttätigkeit.
Luna war ein Mitglied unserer Familie und fehlt uns auch nach 4 Monaten noch sehr. Wir haben nach etwa einem Monat ein anderes Kätzchen geschenkt bekommen. Was will man denn der einen Zwillingstochter auch sagen? Nach uns angemessen erscheinender Trauerzeit haben wir also einen anderen Kater bei uns aufgenommen. Nie jedoch wird er den Platz von Luna ausfüllen können. Er ist ein prima Artgenosse für Solito, echt lieb und süß und willkommen aber er ist eben nicht LaLuna. Das Besondere an ihr war auch ihre Arglosigkeit Besuchern gegenüber, sie war bei jedem Fremden sofort auf dem Schoß, nicht grade katzentypisch.
Als wir den Mann zur Rede stellen wollten um den Grund für sein Verhalten zu erfahren, wurde er aggressiv und drohte uns später sogar, uns alle platt zu machen, unsere Kinder tot zu ficken und Ähnliches!!! Außerdem beschuldigte er mich (Anzeige, Verfahren eingestellt), ihm eine Verblendung seiner Prothese ausgeschlagen zu haben. Polizeibekannt ist meines Wissens nach jedoch, dass eben dieser Schaden an seinem Gebiss bereits etwa 2 Monate zuvor, bei einer Kneipenschlägerei verursacht wurde, was von Herrn Wilke selbst zur Anzeige gebracht worden war !!! Warum wird er nicht wegen falscher Anschuldigung belangt?
Laut meiner Vermieterin hat Herr Wilke eine Woche vor seiner Tat zu ihr im Vorbeigehen auf der Straße gesagt: “Die Katzen müssen weg“. Am Tag nach der Tat kündigte ich unsere Wohnung, da mir klar war, dass wir nicht in der Nähe des Täters wohnen bleiben können. Frau Reinarz kam sofort zu uns herrüber. Meine Eltern waren anwesend, wie sie nach einem Gespräch mit Hernn Wilke in der Wohnung der Weidenbrücks in unserem Flur zu mir sagte, Herrn Wilke ginge es nur um die Bezahlung einen Schadens seiner Prothese, die Katze und wir seien ihm schei.egal. Ausserdem glaube sie zu wissen, dass der Schaden schon vorher war. Sie bat uns die Kündigung zurückzunehmen, meinte das würde sich doch sicher schnell wieder einrenken, der Mann sei eben Alkoholiker. Wir verblieben so, dass ich jederzeit ausziehen kann, wenn ich einen Nachmieter stelle, was keine Schwierigkeit ist. Bisher haben wir jedoch noch keine bezahlbare Wohnung gefunden, in die wir mit unseren Tieren ziehen könnten.
Es sollte dann am 19.10. zu einer ordentlichen Gerichtverhandlung kommen. Dass der Täter sich aber nun mit dem Gericht auf eine Geldstrafe von Euro 1800 einigte ist für uns völlig unverständlich.
Wir wollten doch endlich wissen, warum unser zahmes Tier so grausam zu Tode kam. Was hat das ehrenwerte Ehepaar Weidenbrück damit zu tun, bei denen Herr Wilke offensichtlich seit Jahren (schwarz ?) als Hausmeister tätig ist ? Warum hat Frau Weidenbrück, laut Zeugin Gospodinova, unmittelbar vor der Tat, Wasser über unser Tier geschüttet? Warum hat Herr Weidenbrück am Tag nach der Tat, bei einem Besuch meiner Frau und mir behauptet LaLuna wäre am Rücken (!) verletzt gewesen, das habe er vom Balkon aus gesehen, er habe Herrn Wilke noch gesagt: “Das kannst Du doch nicht machen.“ Er will also noch versucht haben ihn abzuhalten. Außerdem versprach uns Herr Weidenbrück, mit seinem Anwalt über eine eventuelle Kündigung des Mieters Wilke zu sprechen. Tatsache ist jedoch, dass Weidenbrücks und Wilke vom selben Anwalt vertreten werden, wir fühlen uns getäuscht. Laut Zeugin machten die beiden Witze über das Geschehene und lachten darüber, vor ihrer Wohnungstüre, lautstark. Ich habe nicht den geringsten Grund, an ihren Worten zu zweifeln.
Wir hofften, dass diese eventuelle Mittäterschaft oder gar in Auftraggabe des Mordes auf der Verhandlung geklärt würden. Möglicher Weise hätte LaLuna ohne nasses Fell noch über die nur brusthohe Mauer entkommen können. Möglicher Weise war es auch kein kaltes Wasser und diese Tierquälerei sollte durch das Töten und Verstecken in der Mülltonne des gegenüberliegenden Krankenhauses vertuscht werden? Warum sind die Zeuginnen nicht eindringlicher befragt worden, uns haben sie offensichtlich ausführlicher berichtet.
Weiterhin müssen wir immer noch ständig damit rechnen, ihm auf der Straße zu begegnen, obwohl wir Umwege gehen und trotz der Verfügung. Vor dem Inkrafttreten dieser Verfügung legte Herr Wilke seine Wege und Zeiten offenbar so, dass er uns möglichst oft begegnete. Bei solchen Gelegenheiten bedrohte er uns dann, bezeichnete meine Frau als Bastard, zeigte uns seinen Mittelfinger. Er nannte mich vor meiner Haustüre, vor der Zeugin (Passantin) Frau Quink, einen Scheißjuden, und sagte zu mir ich wolle ja wohl getötet werden. Vermutlich er hängte die Bremsen meines Fahrrades aus, welches einen Kinderanhänger hat, verstellte mehrfach unsere Sat-Schüssel, die er von seinem Fenster aus erreicht, wertlose Fahrradsattel wurden abmontiert…das war all die Jahre nicht vorgekommen. Das alles sind keine altersgemäßen Handlungen ( Helmut Wilke ist 65 ). Unser Hauseingang wurde zudem seither mehrfach mit Kot und Kerzenwachs beschmiert. Er zeigt keine Einsicht in das Unrecht seiner Tat, keine Reue, sagte etwa einem Polizeibeamten, laut Aktenlage er könne ihn am Arsch lecken. Was geschieht denn da? Nichts? Ich traue mich so was nicht. Selbst wenn ich sehr zornig wäre.
Wir wissen ohne Gerichtstermin weiterhin nicht einmal den wahren Grund für diese, das Leben verachtende Tat, das Motiv bleibt bisher völlig unklar und das war uns noch wichtiger als die Bestrafung des Täters!!!
Für uns ist es unverständlich, dass das Gericht ihn mit einer Geldstrafe davonkommen lässt ohne die Hintergründe der Tat zu beleuchten. Wir hatten mindestens mit der Auflage für eine Gewalttherapie gerechnet und auf (ganz wichtig) ein Tierhalteverbot gehofft. Der Mann ist bekannt für seine Kneipenschlägereien, hat Hausverbot in allen uns bekannten Supermärkten der Gegend (Plus, Schlecker,... ) So hat er z.B. eine Kassiererin im Plus als Fotze beschimpft, in Pommesbuden randaliert (z.B. im Imbiss 2000), Hausverbot in der Apotheke, beim Kiosk am Wilhelmsplatz hat er ebenfalls Hausverbot,…ich kann viele Zeugen benennen, die über sein aggressives, unverschämtes Verhalten Zeugnis ablegen können und es wohl auch tun müssen, wenn sie vor Gericht als Zeugen benannt werden.
Die Hoffnung auf ein, auch für uns angemessenes Urteil, wegen der Katzentötung ist nun dahin. Wir trauern um unser Tier wollen aber weiterhin erfahren, warum es so grausam sterben musste. Da wir aus der Nachbarschaft dieses Mannes wegziehen werden, sobald wir eine andere Bleibe gefunden haben, können wir nur hoffen, dass er in Zukunft seine Gewaltausbrüche unter Kontrolle bekommt (mit fachlicher Hilfe?) und nicht noch andere Tiere oder dann gar Menschen hört, dass sie getötet werden wollen.
Wir und tausende Tierschützer sind von der Justiz bitter enttäuscht. Dass wir als Familie dem Täter weichen müssen, nachdem wir 7 Jahre glücklich hier gewohnt haben, unsere Kinder umschulen müssen, fürchten müssen, dass er Wege findet, verschiedene Drohungen doch noch wahr zu machen, ist in unseren Augen alles Andere als gerecht.
Sicher ist die Verurteilung ein richtiger Schritt gewesen, für die Verfügung gegen Wilke, sich uns nicht mehr nähern zu dürfen sind wir wirklich dankbar. Von dem Tag an hat er uns tatsächlich nicht mehr angesprochen, was die zuvor getätigten Äußerungen jedoch nicht in Vergessenheit geraten lassen kann.
Wir hoffen nun, dass es wegen der Bedrohungen und Beleidigungen doch noch zu einer ordentlichen Gerichtsverhandlung kommt, dass Hintergründe und Motive der Tat an der Katze doch noch (wenigstens am Rande) aufgeklärt werden. Einen Strafbefehl zuzustellen reicht hier für uns keinesfalls aus, egal wie klar die Sachlage auch diesmal wieder sein mag!!! Ich möchte meinen Kindern eines Tages erklären können, was mit ihrer Katze geschehen ist und warum.
Sie verstehen nicht, dass der Mann nicht, wie bei der Geschichte von Räuber Hotzenplotz im „Spritzenhaus“(Gefängnis) Gelegenheit bekommen hat, eine Freiheitsstrafe zu verbüßen.
Selbst 6-jährige Kinder haben offensichtlich schon ein gutes Rechtsempfinden, dass man ihnen nicht nehmen sollte.
Wir vermitteln Ihnen seither, dass der Mann eher krank als böse ist, eine Krankheit hat, die nur einmal ausbricht, sagen Ihnen wir seien stärker und könnten sie beschützen.
Ich persönlich kann, falls nicht doch die Weidenbrücks Herrn Wilke angestiftet/gar bezahlt haben (und nun auch seine Strafe zahlen, um unentdeckt zu bleiben?), sonst nichts kriminelles an seiner, das Leben verachtenden Tat, finden.
Die Tat ist meiner Meinung nach krankhaft sadistisch und eine Therapie (ambulant oder stationär) würde uns wohl mehr bringen als eine weitere Geldstrafe und evtl. sogar mehr fruchten als eine Haftstrafe.
Sollte das weiterhin nicht möglich sein, schließe ich mich auch weiterhin der Forderung der Tierschutzorganisationen an, die eine lange Haftstrafe fordern. Wenn nicht für das brutale Töten der Katze, dann für dass, was er uns und unseren Kindern angetan und angedroht hat.
Über 7500 Menschen beteiligten sich an Unterschriftensammlung und Petition. Mahnwachen wurden abgehalten, eine weitere findet am 19.10 noch statt. Presse wird wieder berichten. All diese Menschen hoffen auf Gerechtigkeit und Aufklärung.
Ich bitte Sie, dass Sie in der Angelegenheit gegen Wilke, insbesondere wegen der Bedrohungen gegen uns und unsere Kinder, tätig werden und deswegen eine Gerichtverhandlung anberaumen. In dem erlassenen Strafbefehl ging es um unsere Katze, was aber ist mit den Menschen, die hier in der Wihelmstraße wohnen, sich ängstigen und bedroht werden, nicht nur wir sondern unter anderem auch (meiner Meinung nach besonders bemerkenswert) die Augenzeugin Gospodinova wurde bedroht, falls sie gegen ihn aussagen sollte, würde ihr etwas Schlimmes passieren.
Bitte schützen Sie uns, und helfen Sie uns die Hintergründe dieser Tat doch noch zu beleuchten und Gefahren, die offensichtlich von Hernn Wilke ausgehen abzuwenden. Bitte leiten Sie wegen der Anzeigen meinerseits, die bei der Bornheimer Wache vorliegen, ein Verfahren ein, bevor Schlimmeres geschieht. Eine erschlagene Katze ist evtl. nur der Anfang gewesen? Es geht hier nicht um Rache oder Vergeltung. Es kann hier jedoch nur dann Gerechtigkeit geben und bald auch wieder Ruhe und Frieden einkehren, (von Seelenfrieden ist hier nicht die Rede), wenn die Tatsachen endlich auf den Tisch kommen.
Hochachtungsvoll
Herbert Steinhauer Nadja Steinhauer
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Ghandi
"Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes."
Alexander von Humboldt
Anlage:
Schreiben an das Gesundheitsamt vom 21.07.06
Studie zum Thema Gewalt an Tieren von PETA

Kinder und ihrer Eltern sowie der Bruderchen Traueruern um La Luna.
... minutenlang wurde auf diesen unschuldigen, weißen Körper eingeschlagen ... „La Luna“ können wir nicht mehr helfen – doch ihr Tod soll einen Sinn bekommen; eine harte Verurteilung des Täters soll bewirken, dass in Zukunft die Justiz im Sinne der Tiere entscheidet, dass dem Schutz der Tiere vor sinnloser Gewalt durch Menschen endlich der Stellenwert eingeräumt wird, den das Gesetz vorsieht, und niemand mehr damit rechnen kann, bei Gewalt gegen Tieren einer Gefängnisstrafe zu entgehen.

Hier erfahren Sie mehr über den Schicksals La Luna.

|