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...für alle verstorbenen Tiere in meiner Heimat Kroatien... bei mir brennen Kerzen für alle die Seelen...die kein Zuhause und keine Liebe kennenlernen dürften. Für die, die nie Hilfe bekamen oder viel zu spät.                                 



...möge Bastet bei Euch sein!
Auch bei Felix und Skyly brennen die Kerzen in der Erinnerung und Trauer!

…in memoriam mortii……für alle geliebten und auch nicht geliebten, wunderbaren und einzigartigen Geschöpfe, die unbedarft und mit einer unfassbaren Selbstlosigkeit sich bedingungslos uns Menschen anvertrauen……für die, die verstossen und verachtet dahinvegetieren müssen…

 In allen Ländern und Regionen der so genannten zivilisierten und modernen Welt, herrscht eine nachlässige Gleichgültigkeit der Menschheit gegenüber der unschuldigen Kreatur, deren Auswüchse sich sehr oft in einem ungeheuerlichen und nicht fassbaren Rahmen bewegen.

Auch  Kroatien macht da leider keine Ausnahme. Dort müssen sehr viele Katzen ihr einziges Leben, das sie haben, in grösster Not und im schlimmsten Elend fristen. Oft haben sie niemand, der ihnen mit ein wenig Futter und Zuneigung ihr Dasein etwas erleichtert. Im Gegenteil: sie werden von überall verscheucht und aus ihrem Lebensraum vertrieben, oft sogar gejagt und getötet.

Dabei versuchen diese Tiere nur das zu tun, was in der Natur jedes Lebewesens von Grund an bestimmend ist: sie wollen überleben!

In Kroatien gibt es viele Katzen, die auf der Strasse sind, bzw. dahinvegetieren , sich ihr Futter von den Essensresten und dem Müll, den die Menschen verursachen, holen müssen, weil sie sonst buchstäblich zugrunde gehen würden. Sie haben sonst keine andere Möglichkeit zu überleben.

Auch untereinander müssen sich diese Tiere immer wieder aufs Neue ihren Platz in der Katzen-Hierarchie erkämpfen und sind ständig der Unbill und den Launen der Natur ausgesetzt.

Es gibt aber auch hier bewundernswerte tierliebe Menschen, die für ihre Freunde sorgen, wie es ihnen zweifelsohne zusteht. Diese Tierfreunde engagieren sich  unter Ausschöpfung all ihrer physischen, psychischen und finanziellen Möglichkeiten oft bis ans Ende ihrer Kräfte.

Natürlich gibt es auch in Kroatien offizielle Tierschutzorganisationen, deren Mitglieder alles Erdenkliche tun, um der geschundenen Kreatur beizustehen und zu helfen, wo es nur geht. Doch ihre Arbeit ist oft nur wie ein Tropfen auf dem berühmten heissen Stein und sie kämpfen tapfer gegen Windmühlen.

Die streunenden und wildlebenden Katzen sind ohne ausreichende tierärztliche Versorgung und fügen sich in ihren Revier- und Hierarchiekämpfen meist lebensbedrohliche Verletzungen zu, dazu kommen nicht oder zu spät erkannte Erkrankungen wie z.B. Krebs, Blasen- und Mandelentzündungen. Wenn ein erkranktes Tier rechtzeitig aufgefunden und behandelt wird reicht das Equipement der rechtschaffenen Tierschützer oft nur für eine minimalistische Erst- und Grundversorgung aus und die Katzen müssen aufgrund mangelnder Kapazität und fehlender finanzieller Mittel in den Tierschutzstationen zum grössten Teil wieder in die Freiheit und somit ihrem Schicksal überlassen werden.

Es kommt dann nicht selten vor, dass diese Tiere in ihrer allergrössten Not und Pein sich in irgendeine abgelegene verdreckte Ecke zurückziehen und dort unwürdig und jämmerlich Zugrundegehen. Tragisch dabei ist, dass sehr oft kleine Katzenbabys alleine zurückgelassen werden, die dann meist auch keine grosse Überlebenschance im Grosstadtdschungel haben und vom gleichen Schicksal ereilt werden. Die verletzten Tiere und ihre Jungen sind aber leider auch eine sehr leichte Beute für Tierfänger, die mit ihnen kurzen Prozess machen und sie auf eine grauenhafte und unwürdige Art und Weise abschlachten.

Kroatien ist ein sehr schönes Land, reich ausgestattet an wunderschöner Natur mit hohen Bergen und einem tiefblauen Meer, das zum Erholen und Urlaubmachen geradezu einlädt. Viele Touristen kommen gerne hierher, um die Seele baumeln zu lassen. Und gerade diese Touristen sehen natürlich auch das grosse Katzenelend direkt vor der Hotellobby oder ihrem Urlaubsdomizil. Und sie wollen helfen.

Oft werden dann die streunenden Tiere mit artgerechter Nahrung versorgt, reichlich und vor allem regelmässig. Es darf nicht verwunderlich sein, dass so angefütterte Tiere sich an den für sie nahezu himmlischen Zustand in kürzester Zeit gewöhnen und diese wunderbare Sorge um sie und Aufmerksamkeit gerne annehmen und geniessen.

Doch jeder Urlaub, jede Saison hat ein Ende und die fremden Wohltäter, die oft auch zu Freunden und Bezugspersonen geworden sind, müssen ihre geliebten Tiere wieder verlassen.
Die Grosszahl der Katzen hat inzwischen aber ihre angeborene Scheu und ihr gesundes Misstrauen verloren. Sie haben sich an die Nähe und Zuwendung der Menschen gewöhnt.

Und genau hier tritt etwas ein, was so sicherlich nicht gewollt sein kann und darf: vertrauensselig und arglos laufen diese Tiere Menschen entgegen, die nur eines im Sinn haben, nämlich Katzen zu eliminieren, weil sie in ihren Augen und kranken Gedanken ein Schandfleck, ein potentielles Ärgernis und eine für sich überflüssige Kreatur sind. Arglos laufen diese Tiere ihrem grausamen Mörder direkt in die Arme. Und dieser schlägt immer wieder auf das Bestialischste zu.

Es ist mir ein grosses Anliegen und Bedürfnis jedem einzelnen Tierfreund ein ganz grosses DANKE für seine Liebe und damit verbundene Hilfe für die Tiere auszusprechen! Sie sind es wert!


 
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